BereschitNoach

Und dann kam der Regen. Was für ein Regen! Das Wasser stürzte vom Himmel, eimerweise, und auch aus der Erde stieg es herauf. Da erschraken die Menschen — aber nun war es zu spät. Niemand hatte ein Schiff gebaut. Nur No-ach. Und so wurde nur No-ach gerettet, und mit ihm, zum Glück, alle Tiere.

Es regnete und regnete, bis die ganze Welt unter Wasser lag. Sogar der höchste Berg war verschwunden. Als der Regen endlich aufhörte, öffnete No-ach ein Fenster in der Arche und schaute hinaus — nach links, nach rechts, nach allen Seiten. Nichts als Wasser. Doch langsam, ganz langsam, trocknete die Erde.

Zuerst schickte No-ach einen schwarzen Vogel aus, einen Raben. Der Rabe kam zurück: kein trockenes Fleckchen Land, kein Baum, nirgends. Später schickte No-ach eine Taube. Und die Taube kam wieder — mit einem Zweiglein im Schnabel! Da wusste No-ach: Auf der Erde wachsen wieder Bäume.

Erinnerst du dich an den letzten Wochenabschnitt? Da machte Haschem die Bäume. Jetzt sucht die Taube einen davon.

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